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| Um Lehrstellen mit Schülern der RSM |
Berufsfindung ist in Bildungsplänen wichtig Mädchen haben andere Berufswünsche als Jungs In allen Bildungsplänen Baden-Württembergs kommt der Berufsfindung eine große Bedeutung zu. Berufsorientierung ist in der neunten Klasse der Realschule ein Schwerpunkt. Romy Andrejka hatte für fünf Tage ihr Mathebuch gegen eine Nähmaschine ausgetauscht. Sie absolvierte ein Praktikum bei Triumph in Heubach als Modenäherin. Ihr richtiger Berufswunsch ist das zwar nicht, doch sie ist erstaunt, wie viel Spaß Nähen machen kann. Sie möchte gerne Modedesignerin werden. Dass sie in naher Umgebung keinen Ausbildungsplatz findet, ist ihr allerdings jetzt schon klar, denn Modedesignerschulen gibt es hier noch nicht und wird es wohl auch nicht so bald geben. Berufsfindung ist in Bildungsplänen wichtig Romy ist eine von 153 Schülern der Realschule Mutlangen, die derzeit ein Berufspraktikum im Raum Schwäbisch Gmünd vollziehen. In allen Bildungsplänen der Schulen in Baden-Württemberg kommt der Berufsfindung eine große Bedeutung zu. Die Berufsorientierung in der Realschule (BORS) bildet in der neunten Klasse einen Schwerpunkt. Sie ist Bestandteil des Pflichtunterrichts im Fach Gemeinschaftskunde sowie weiterer Fächer. Die gewonnenen Einblicke in verschiedene Berufsfelder und deren Anforderungen werden durch eine einwöchige Arbeitsplatzerkundung ergänzt. Auch für die Neuntklässler der Realschule Mutlangen war es wieder Zeit für die Berufserkundung. Die Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler gehen dieses Mal in eine eindeutige Richtung. Die Wünsche der Jungen zum Beispiel gehen klar in die Richtung von Zusammenbauen und Montieren. Eine gute Wahl, denn in Schwäbisch Gmünd gibt es und wird es in Zukunft für diese Berufswünsche wohl eine gute Zahl an Ausbildungsplätzen geben. Immer mehr der Jungen wollen auch im Dienstleistungsbereich eine Ausbildung finden, zum Beispiel als Bankkaufmann oder als Versicherungsfachangestellter. Auch hier stehen die Chancen gut, einen Ausbildungsplatz in Gmünd und Umgebung zu finden. Mädchen haben andere Berufswünsche als Jungs Die Mädchen der RSM haben da ganz andere Berufswünsche und Vorstellungen. Die Mehrzahl der Mädchen will in die Verwaltung gehen, etwa als Bürokauffrau. Soziale Berufe, die bei den Jungen ganz außen vor gelassen worden sind, erfreuen sich bei den Mädchen wachsender Beliebtheit. Überhaupt sind die Berufswünsche der Jungen und Mädchen an sich recht verschieden. Es gibt zwar immer wieder ein paar Parallelen doch normalerweise gehen sie auseinander. Laut Aussage des Arbeitsamts haben Jungen mehr Chancen, in Gmünd und Umgebung einen Ausbildungsplatz zu finden, da es mehr Firmen gibt, die ihre Berufswünsche erfüllen können. Große Firmen wie die ZF oder Mürdter stellen eben Zubehör aus dem Kfz-Bereich her, Themenbereiche, für die sich die Mehrzahl der Jungen interessieren. Mädchen müssten oftmals in eine andere Stadt, vielleicht sogar ein anderes Bundesland ziehen, um eine gute, sichere Ausbildung in ihrem Wunschberuf zu finden. Schade, denn welches Mädchen geht schon gerne von zu Hause weg? Amrei Mürdter
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